Chronik

öffentlichen Festball in den Waldhof ein. An dieser Festveranstaltung nahm die Karnevalsgesellschaft „Märkische Ritterschaft“ aus Hagen/Westfalen mit Elferrat und Tanzkorps teil. Ferner waren Abordnungen befreundeter Schützenvereine aus Aschen, Osterfeine, Lohne, Cloppenburg, Diepholz, Stoppelmarkt und Vechta gekommen. Rund 400 Besucher feierten bis in den frühen Morgen.

Aufgrund der nicht nur über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Spielstärke erhielt der Spielmannszug im November 1978 eine Einladung zur bekannten Steubenparade in New York. Finanzielle Erwägungen hinderten jedoch den Spielmannszug, diese einmalige Einladung anzunehmen. Tambourmajor Sawlanski ließ jedoch keine Mühen aus, weiterhin am Profil des Spielmannszuges zu arbeiten. An seinen unnachahmlichen zackigen Schritt erinnern sich noch manche Zuschauer und Teilnehmer der Schützenfeste und Musikwettstreite.

Auch im Jahre 1979 wurde aus Anlaß des 15-jährigen Bestehens eine Festveranstaltung im Waldhof angeboten. Mit von der Partie war wieder die „Märkische Ritterschaft“ aus Hagen/Westfalen. Bürgermeister Georg Möller, Stadtdirektor Heinrich Lienesch, Vorsitzender August Börgerding und Präsident Gregor Middelbeck wurden Ehrenmitglieder des Spielmannszuges. Die „Ära“ Sawlanski endete 1981. Von nun an zeichnete Werner Langfermann als Tambourmajor für den Spielmannszug verantwortlich. Unter seiner Leitung wuchs der Spielmannszug weiter. Großer Dank hierfür gilt auch dem Ehepaar Irmgard und Jochen Pohl.

Aus beruflichen Gründen gab Tambourmajor Langfermann 1984 die Stabführung an Walter Holzenkamp jun. ab. In diesem Jahre wurde auch das Duett „Jupp“ (alias Walter Holzenkamp) und „Heini“ (alias Hans-Joachim Zumbrägel) geboren. Die von diesem Duett dargebotenen Späße und Witzeleien waren auf Festveranstaltungen des Spielmannszuges und der Bruderschaft nicht mehr wegzudenken. Die Stabführung gab Walter Holzenkamp nach acht Jahren an Andreas Marischen ab. Er setzte die Bemühungen zur Stabilisierung des Spielmannszuges erfolgreich fort. Unter seiner Leitung fand auf Einladung von König Werner und Königin Hedwig eine Fahrt nach Schongau im Allgäu statt. Die dortigen Auftritte wurden von großem Jubel begleitet.

Berufliche Gründe zwangen auch Andreas Marischen im Jahre 1994 die Stabführung abzugeben. Die Spielleute wählten Norbert Kohl zum neuen Tambourmajor. Unter seiner Führung wurde das 30-jährige Bestehen des Spielmannszuges gebührend gefeiert. Ehrenmitglieder, Freunde und Gönner des Zuges waren zur Festveranstaltung in den Waldhof gekommen. Aus diesem Anlass startete der Spielmannszug eine Aktion zugunsten krebs-kranker Kinder. Mit dem Überschuss aus dem diesjährigen Fußballturnier konnte der betreuenden Organisation eine Spende von insgesamt 6.200,– DM übergeben werden. In der Mitgliederversammlung der Bruderschaft am 26. 1. 1996 konnte Tambourmajor Norbert Kohl vermelden, dass der Spielmannszug derzeit mit 35 Spielleuten wieder auftreten könne. Darüber hinaus befänden sich 21 Nachwuchsspieler in Ausbildung. In der Nachwuchsarbeit,

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